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Bürger Fragen - die Kandidaten antworten" So lautet das Motto der Veranstaltung des Märkischen Bogen" am Mittwoch den 17.08.2011, im Michendorfer Gemeindezentrum Zum Apfelbaum", unter der Moderation von Dieter Herrmann und Heinz Schäferhoff. Natürlich geht es um die Bürgermeisterwahl im September 2011. Um den frei werdenden Posten bewerben sich drei Kandidaten. Zum einen ist es die parteilose Amtsinhaberin die Langerwischerin Cornelia Jung, der derzeitige Vorsitzende der Gemeindevertretung und Mitglied der CDU der Wilhelmshorster Reinhard Mirbach und der Potsdamer Vertreter der SPD Christian Maaß. Frau Jung blieb dieser Veranstaltung fern. Sie blieb sie so fern wie sie ihrem Amt seit März fern bleibt. Aus gesundheitlichen Gründen, wie es heißt. Sie ist aller Voraussicht nach auch noch weiterhin, bis auf weiteres arbeitsunfähig, so heißt es. Wie will man denn in einen Wahlkampf gehen, wenn man unsichtbar ist. Frau Jung wird ja immer wieder vorgeworfen, dass sie ihren Laden nicht im Griff hätte. Ihr steht aber auch ein knochenharter knochenalter Haufen von Ortvorstehern und Gemeindevertretern gegenüber die keine handbreit, oder nur in berechtigten Ausnahmefällen, bereit sind Kompromisse einzugehen. Die benutzen die Verwaltung auch für ihre Zwecke und versuchen alle gegeneinander auszuspielen. Die stehen auch dem neuen Bürgermeister gegenüber. Denen muss er wahrscheinlich erst die Dritten wegnehmen, dann können die nicht so viel palavern. Herr Maaß hat sich nicht dazu äußern wollen. Herr Mirbach ließ hierüber schon eher seinen Unmut verlauten. Sei es wie es sei. Herr Herrmann eröffnete die Veranstaltung um Punkt 19.00 Uhr. Er begrüßte das Publikum und erklärte warum diese Veranstaltung stattfand. Herr Schäferhoff begrüßte die Kandidaten und stellte sie kurz vor. Er bat die Kandidaten nach vorn um sich selbst auch nochmals dem Publikum vorzustellen und darüber Auskunft zu geben warum sie sich denn bewerben würden. Herr Maaß: Herr Maaß macht spärliche persönliche Angaben. Er bittet alle Einwohner von ihrem Wahlrecht gebrauch zu machen. Er erklärt seine Motivation, sich um den Posten zu bewerben, mit der Attraktivität der Gemeinde Michendorf. Auf Grund seiner jahrelangen Erfahrungen in der Kommunalpolitik auf Landesebene sieht er sich für diese Aufgabe gewappnet. Er möchte als Amtsinhaber die Personalpolitik entscheidend prägen, die Haushaltspolitik beeinflussen sowie Prioritäten setzen. Die da wären: Autobahn, Flugrouten, Leitbild und starke Außendarstellung. Er verleugnet nicht seine SPD Mitgliedschaft will aber keine Parteipolitik machen und bürgernah sein, trotzdem will er Werte einbringen. Herr Mirbach: Herr Mirbach stellt sich ausführlich persönlich vor. Von der Geburt über Schule, Ausbildung, beruflicher Werdegang und seiner jetzigen Position hat er einen glatten Weg hingelegt. Er stellt seine Bodenständigkeit und seine Verwurzlung mit der Gemeinde heraus. Auch er bittet alle Bürger zur Wahl zu gehen und von ihrem Stimmrecht gebrauch zu machen. Es wir die Frage nach dem Leitbild der Gemeinde gestellt(Wer das nicht kennt: Die Ziele und Strategien zur mittel- bis langfristigen Ausrichtung eine Gemeinde sind ein Leitbild. Kernfragen wie Visionen, Strategien, und Messgrößen stehen bei der Entwicklung des Leitbildes im Vordergrund) Herr Mirbach erklärt dass ein Leitbild innerhalb der nächsten Amtsperiode fertig ausformuliert sein könnte. Es müsse aber von unten wachsen. Er stellt heraus, dass ein Leitbild wichtig und richtig ist. Es braucht aber Zeit dafür und dies will er ohne Zeitdruck lösen. Herr Maaß will zügig ein Leitbild entwickeln und Vorgaben für ein Leitbild machen. Frage nach dem Lärmschutz auf der Autobahn(zusätzlich zur geplanten LärmschutzwandA10 soll die A115 im Bereich Alt-Langerwisch eine Wand bekommen und bei den Flugrouten: Herr Maaß will bei den Autobahnlärmschutzprojekten für Mehrheiten in der Gemeindevertreterversammlung werben. Bei den Flugrouten ist er für ein Nachtflugverbot. Schätzt aber die Einflussnahme relativ gering ein, will aber alle Kanäle, auch auf Landesebene, dafür(oder dagegen)nutzen. Herr Mirbach erklärt die zusätzlichen Aufgaben für die Lärmschutzprojekte an der Autobahn. Er will einen Konsens für das Projekt erreichen und es umsetzen. Bei den Flugrouten stellt sich Mirbach hinter die Bürgerinitiativen und ist für ein striktes uneingeschränktes Nachtflugverbot. Weitere Fragen die die Innenbereichssatzung für Langerwisch, Straßenbau in Wildenbruch, Wanderwege in Fresdorf, Abwasserleitung von Stücken nach Wildebruch, Radwege in Stücken und von Langerwisch nach Saarmund, Bürgerbeteiligung und Bürgerhaushalt und Ehrenamt betreffen sowie immer wieder Lärmschutz und Leitbild sind die Fragen die gestellt werden. Beide Kandidaten antworteten relativ gleichlautend und unterschieden sich hier kaum voneinander oder blieben im Ungefähren. Nach etwas mehr als zwei Stunden war die Veranstaltung zu Ende, Dieter Herrmann bedankte sich bei den Kandidaten und beim Publikum und verabschiedete sich bis zur Wahl. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bild: K. Achterberg zurück | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||