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Wer schützt uns vor den grünen Umweltschützern? Diesen Spruch, oder war es vielleicht ein Hilferuf, habe ich einmal als Aufkleber auf einem Auto gesehen. Das ist aber bestimmt schon gut fünfzehn Jahre her. Noch vor gut dreißig Jahren beklagte der Spiegel in seiner Märzausgabe 1982 das die Politiker in Bonn für die Verrückten im grünen Mäntelchen" nur Spott übrig hätten. Damals wurde im Spiegel vermutet: Die Hälfte aller höheren Tier- und ein Drittel aller Pflanzenarten können bis zum Jahr 2000 ausgestorben sein." Lachhaft, welch eine Fehleinschätzung, selbst die Eichhörnchen leben noch! Das kann man doch nicht glauben! Heute unvorstellbar, nicht die Fehleinschätzungen(die gibt mehr denn je), sondern der Spott über die Grünen! Die politische Landschaft zittert vor den Grünen in Erwartung vor der soundsovielten neuen Forderung nach irgendwelchen Maßnahmen nach irgendwelchen Maßstäben von vor Zweihundert Jahren, wo ja die Artenvielfalt angeblich noch viel größer war, und ja sowieso alles viel besser war. Nur das vor Zweihundert Jahren kaum ein Baum in Mitteleuropa stand, dass wissen sie scheinbar nicht. Heute ist Umweltschutz Staatsdoktrin. Die Kanzlerin wirft ihr Gesetz zur Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke kurzer Hand wieder über den Haufen. Warum? Aus Angst vor den Wählern? Aus Angst vor den Atomkraftwerken wohl kaum. Wir sind von maroden Atomkraftwerken in Frankreich und Tschechien, umzingelt, und genau diesen Strom kaufen wir auch noch ein. Wem kann man noch Glauben schenken? Die Wehrpflicht, eines unserer wichtigsten Güter im gesellschaftlichen Zusammenhalt, jahrzehntelange von Politikern, quer durch die politische Landschaft, gebetsmühlenartig verteidigt, von einem dahergelaufenen sogenannten Doktorarbeitenbetrüger, einfach so mir nichts dir nichts abgeschafft und keiner muckt auf. Wen kann man noch Glauben schenken. Militanter Umweltschutz" wird allendhalben praktiziert und hat gesellschaftliche Akzeptanz gefunden und führt jede Norm des gesellschaftlichen Diskurses ad absurdum. Wer am lautesten schreit wird gehört. Wer keine Lobby hat wird untergebügelt. Woran soll man noch glauben. Bei der Flugroutendiskussion arbeitet jeder gegen Jeden, niemand akzeptiert, dass ein Flugplatz, von dem aus ja alle in den Urlaub fliegen wollen, Geräusche erzeugt. Und zwar Geräusche der unangenehmen Art. Okay, Nachtflugverbot ist super, aber sonst? Blankensee, Fresdorf, Stücken und Tremsdorf haben keine Lobby in der Flugroutendiskussion und am Schluss fliegen alle Flugzeuge über Blankensee, Fresdorf, Stücken und Tremsdorf. Sollen wir die 42600-ste Bürgerbewegung gegen Flugrouten gründen? Was soll man noch Glauben? Zurück zur Eingangsfrage. Aufgeschreckt von einem Artikel am zweiten August in der MAZ Trockene Moore belasten Klima" schießen einem sogleich wieder Gedanken von vollgelaufenen Kellern, riesigen Mückenpopulationen, marodierenden Wildschweinrotten in den Vorgärten und stinkenden Kloaken durch den Kopf. Der Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz - Niederung e.V." will dem Artikel nach ein Gebiet von ca.200 ha zwischen Blankensee, Fresdorf, Körzin, Stücken und Tremsdorf vernässen"(und Früher hieß es immer Hämorriden nässen). Das heißt Wasser nicht mehr abfließen lassen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V." die Dörfer absaufen lassen will. Wenn man dann noch die Schneemassen wie in diesem Winter sowie die Wolkenbrüche des Sommers betrachtet, werden die Dörfer wochenlang unter Wasser stehen. Eine sogenannte Machbarkeitsstudie soll die Machbarkeit des Projektes nachweisen. So meinte Peter Koch von dem sogenannten Verein, der sich dem sogenannten Naturschutz verbunden fühlt, in dem oben genannten Artikel: 2013 wird das Ergebnis zeigen, welche Maßnahmen sinnvoll ". Ach soo! Ach ja, am 26.08.2011 war schon wieder ein Artikel zu diesem Thema in der MAZ. Der Landwirt Jens Schreinicke aus Stücken bekam Post, von der Landgesellschaft Sachsen Anhalt, stand da geschrieben. Sachsen Anhalt??? Die wollen mit den Grundstückseigentümern über Flächenkäufe verhandeln. Und zwar ab dem 29.08.2011! Hier findet die nächste Bodenreform statt und die Bauern sind wieder Neese. Wir erinnern uns: Ergebnisse der Machbarkeitsstudie 2013! Warum jetzt schon diese Grundstücksverhandlungen? Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie liegt doch noch gar nicht vor! Will uns da jemand vor vollendete Tatsachen stellen? Wollen Die" Fakten schaffen, egal wie diese Studie ausgeht? Wollen Die" uns ins vorvorige Jahrhundert zurück beamen und wir möglicherweise dann auch noch auf den Esel bis Potsdam reiten müssen? Schließlich gab es ja damals auch noch keinen Linienbus. Worum geht's eigentlich? Um den CO2 Ausstoß der trockenen Moore soll es angeblich gehen. Damit können dann die Herrschaften des Landschafts-Fördervereins über lange Zeit hinweg weiter mit Ihren Autos nach Stücken zur Arbeit fahren. Das war jetzt gemein, aber, CO2 sparen Sie ja im Moor und Methangas ist Denen sowieso lieber. Wer Schlimmes denkt, könnte annehmen, dass sich da jemand auf unsere Kosten profilieren will. Wen kann man noch glauben? Studie hin oder her, wer schützt uns vor den Umweltschützern? Niemand wird das tun! Oder sollen wir glauben, Die rudern zurück, nur weil der Ortsbürgermeister mit dem Austritt der Gemeinde aus dem Landschaftsförderverein droht. Also werden sich die Bürger wieder einmal zu einer Interessenvertretung zusammenrotten müssen. Dann, liebe Umweltschützer, zieht Euch warm an und macht Euch schon mal auf einen heißen Ritt bereit. Mir stinkt`s, Mahlzeit! D. Hase zurück | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bürgerversammlung Stücken, 30.11.2011: Heute fand um 18.00 Uhr eine Bürgerversammlung im Landhaus zu Stücken" statt. Der Landschaftsförderverein Nuthe Nieplitz Niederung hat die Einwohner der Gemeinden Körzin, Stücken, Blankensee und Tremsdorf zu einer Informationsveranstaltung mit anschließender Fragerunde eingeladen. Mehr als 200 Bürger nahmen diese Einladung an. Der Landschaftsförderverein, vertreten durch Herrn Decruppe, stellte mit viel Pathos sein umstrittenes Projekt zur Vernässung der Ungeheuerwiesen zwischen Stücken, Blankensee und Tremsdorf vor. Anschließend kam das Ingenieurbüro, welches nachweisen soll das eine Anstauung des Königsgrabens nicht für die hohen Grundwasserstände in den Orten verantwortlich ist, zu Wort. Sie erklärten Ihre Vorgehensweise an den Messpunkten und den Kellervermessungen in Tremsdorf, Körzin und Breite. Aufträge in Stücken oder Blankensee die im Einzugsbereich des Königsgrabens liegen, Messsonden zu errichten, erhielt dieses Büro nicht. Dies rief Unruhe und Unverständnis in Saal hervor. Begründet wurde dies mit der Nichtanhebung der Staustufe am Blankensee bzw. mit der erhöhten Lage Stückens gegenüber dem Vernässungsgebiet. Das aber unterirdische Grundwasser nicht symmetrisch mit der Oberflächenstruktur verlaufen wurde abgewiesen. Mit den gewonnenen Daten aus dem Beobachtungszeitraum vom August 2011 bis zum März 2012 will das Ingenieurbüro ableiten wie sich die erhöhten Wasserstände in Zukunft auswirken werden. Dieser Zeitraum wurde vom Publikum als viel zu kurz empfunden um gesicherte Aussagen treffen zu können. Des Weiteren kamen Vertreter der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH zu ihren Ausführungen. Die Landgesellschaft ist beauftragt die benötigten Ländereien zu erwerben und betriebswirtschaftliche Auswertungen mit den betroffenen Landeigentümer zu verhandeln. Hier kam zur Sprache, dass bei Verweigerung durch die Eigentümer das Projekt platzen würde. Auch dies wurde mit Skepsis im Saal aufgenommen. In einem Fernsehinterview des RBB reagierte Hr. Decruppe auf diese Frage mit Schulterzucken. Die Bemühungen Grundstücke zu erwerben wurde vorerst wieder auf Eis gelegt. Erklärungsversuche für diesen Schritt waren nicht eindeutig. Vom Landschaftsförderverein angenommene CO2 Bindungen durch das Moor wurden von einem Bürger aus Fachliteratur und wissenschaftlichen Untersuchungen heraus widerlegt. Dies wurde durch den Landschaftsförderverein nicht akzeptiert. Bei wiederholter Fragestellung nach den Wasserständen und gefährdeter Bausubstanz in Blankensee verlor Hr. Decruppe die Fassung und reagierte sehr laut und ungehalten. Scheinbar liegen die Nerven beim Landschaftsförderverein blanker als suggeriert, zumal auch Kritik aus den eigenen Reihen, nämlich der Ornithologengruppe, an diesem Projekt geübt wird. Insgesamt gesehen hat es der Landschaftsförderverein nicht geschafft die Bürger von diesem Projekt zu überzeugen. Der Nutzen des Projektes und der Kosten Nutzen Faktor konnte nicht überzeugend dargestellt werden. Etwaige Beinflussungen durch Klimawandel und der damit möglichen Ansiedlung neuer Insekten oder Krankheitsüberträger wurde nicht ausreichend beantwortet. Es konnte nicht erklärt werden wie die Bewohner vor Hochwasser geschützt und die Regulierung der Wasserstände im Mühlenfließ und im Königsgraben erfolgen soll. Einzig für Tremsdorf werden Gedankenspiele für eine Drainage in Aussicht gestellt. Die Bürger wurden verunsicherter und weniger überzeugt, von der Sinnhaftigkeit des Projektes, entlassen als sie kamen. Allgemeiner Tenor: Hier sollen die Bewohner und Landwirte von fünf, sechs Dörfern ihre Häuser und Grundstücke, für Spielereien einer kleinen Gruppe von Umweltschützern die selbst hier nicht wohnen, preis geben und dafür büßen das sie hier wohnen und arbeiten. D.Hase zurück | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Schlag ins Gesicht oder wie mache ich mich vom ersten Tag an unbeliebt. Stücken, 16.12.2011: Morgen hat der neu gewählte Bürgermeister von Michendorf, Reinhard Mirbach, seinen Dienstantritt und übernimmt von der scheidenden Bürgermeisterin, Claudia Jung, die Amtsgeschäfte. Gestern bekam er bereits den symbolischen Schlüssel der Gemeindeverwaltung überreicht. Herr Mirbach wurde bereits im September zum Bürgermeister gewählt. Seit dem kann er es kaum abwarten die Verwaltung zu übernehmen. Immer wieder dachte er laut über eine vorzeitige Übernahme der Geschäfte nach. Mehrmals war in der Zeitung darüber geschrieben worden. Auch dass er schon Verhandlungen führen wollte. Schließlich ist er ja der Vorsitzende der Gemeindevertretung. Nun, zwei Tage vor seiner Amtseinführung, am Mittwoch den 14.12.2011 ließ Herr Mirbach die Bombe in der Märkischen Allgemeinen(MAZ) platzen. Er schmiedet ein Bündnis mit dem Bürgermeister der Gemeinde Seddiner See, Axel Zinke gegen die Ortsteile Stücken und Fresdorf der Gemeinde Michendorf. Des Weiteren sind von den Plänen auch Beelitz Heilstätten, Kähnsdorf, Schlunkendorf, Tremsdorf und weitere Orte betroffen. Was will er machen? Er will den Golfplatz und den Ortsteil Wildenbruch vom zu erwartenden Fluglärm der landenden und startenden Flugzeuge des neuen Flughafens Berlin-Brandenbrug International (BBI) fern halten. Statt eines Ortes und dem Golfplatz möchte er lieber viele Orte mehr belasten. Durch das Bündnis mit der Nachbargemeinde Seddiner See erhofft sich Mirbach ein gewichtigeres Wort bei der Diskussion um die umstrittenen Flugrouten für BBI zu erlangen. Wir wissen nicht genau warum sich der designierte Bürgermeister für die Belange des Golfplatzes einsetzt. Vielleicht will er auch die Gemeinde Seddiner See, die über kurz oder lang ihre Selbstständigkeit mangels Bewohner, verlieren wird, für sich interessant machen. Seddiner See ist ein potenter Partner mit enormer Wirtschaftsleistung. Man tendiert aber in Neu Seddin zu einer Auflösung nach Beelitz. Klar ist, schon vor der offiziellen Amtseinführung stößt Mirbach die Einwohner von Fresdorf und Stücken vor den Kopf. Auch bei der Nachbargemeinde Beelitz stoßen die Bündnispartner auf Widerstand. Bürgermeister Bernhard Knuth aus Beelitz empörte sich schon einen Tag nach bekannt werden des Bündnisses über das Verhalten der Bündnispartner. In einem Artikel, am 15.12.2011, in der MAZ führte Knuth die Nachteile dieses großen Bogens aus. Er äußerte sich bestürzt" über die Routenvorschläge. Scheinbar ist er der Einzige der bei dieser Diskussion das Normalmaß erkannt hat und den betroffenen zur Seite springt. Vielen Dank aus Stücken dafür! D. Hase Stücken zurück | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||